Es ging nach Italien.
An einem Abend. Die Reise war nur 35 Seiten lang. Angelehnt an den Giro D’Italia schweifte ich durch den Giro delle Cucine. Die Radfahrer jagen einander, strampeln die Berge rauf und runter und pausieren nur an den Verpflegungsstellen. „not even a quick stop in a „bar-caffé“ by the roadside for an invigorating espresso, one of the easiest satisfied and most typical of all Italian passions. What a sacrifice! What a miserable life!“
Angenehmer bewegt man sich durch Italien in der verhaltenen Geschwindigkeit eines Giro delle Cucine. Diese einladenden Abbildungen vom frisch aufgeschnittenem Schinken, von Fisch der live am Hafen versteigert wird und noch zu leben scheint, von den Wochenmärkten mit ihren kunterbunten superreifen Früchten und Gemüse sowie von den urigen Innenstädten in denen man vom ersten Kaffee morgens in der Sonne – bis zum letzten Gläschen Wein bei Kerzenschein am Abend sitzen bleiben möchte. . . . . *träum*
„Those hills, the meadows, the scattered cypresses – and, above all, wine. Not monotonous vineyards or fields of vines, here one finds undulting vineyards which leave the landscape hatched with their precise rows of vines and the same time bring it to life with their milling mass of leaves. Wine is culture. Wine is constant work. Wine is patience. Extensive estates or small properties with their cellars are all part of the wine-growing scene and the will of those concerned to press with their wine their own personality and the aroma of their home. …even the names can make us drunk…“
Abgesehen vom stetig größer werdenden Loch in meinem Bauch während des Lesens, erfährt man gleich die Eigenheiten der italienische Kultur. Die Ristoranti. Italiener beim Einkaufen. Essen als Kunstwerk. Essen als gesellschaftliches Ereignis. Der Corso, die Flaniermeile. Die Selbstinszenierung der Italiener.
Nachdem eine Ausschnitt aus einem Tagebuch eines verrückten Radfahrers von mir überflogen wurde, geht es weiter dem Genießen. Wen interessiert schon ein geschundener Radler, wenn die Rede von Grappa und leckerem Dessert; wie Feigen mit Gorgonzola und Honig ist. Diese Reise durch die italienische Küchenkultur ist genauso wie der Giro in Etappen eingeteilt. Allerdings sind diese viel angenehmer: von „an apero“ bis “ A perfect finish.“
of course, I hätte auch auf dt. Zitieren können, aber Nichts ist langweiliger als fehlende Abwechslung. wer Unterstützung bei der Übersetzung braucht . . . mein tolles Buch „with all senses“ enthält parallel die dt. sowie ital. Fassung der Texte, somit ist es sehr aufregend zu lesen.
Lesen lässt die Gedanken schweifen . . . .