April 6, 2008 von juliane1987
In meiner Freistunde habe ich mit großem Interesse in der aktullen Vinum Ausgabe geschmökert. Joschka Fischer erzählte über seine familiäre Vorbelastung zum Thema Wein und gutes Essen. Mein Lieblingszitat aus dem Interview ->
Joschka Fischer: “Allerdings wundert es mich bei vielen gestylten Weinen aus der Industrie schon, dass es überhaupt noch den Umweg um den Weinberg braucht.”
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März 30, 2008 von juliane1987
Endlich. Pünktlich zur Zeitumstellung von Winter auf Sommer klopft der Frühling an.
Anfang der Woche spielten die Autos verstecken unter einer feinen Schneedecke. Es war frostig und der Wind war kalt.
Heute war das Wetter traumhaft. Der Himmel strahlte blau und, ganz im Gegensatz zur Prognose des Wetterfrosches, es war kaum ein Wölkchen zu sehen. Bei gefühlten
25° C, im warmen Sonnenlicht und begleitet von einem leichten Lüftchen; so macht ein Spaziergang entlang des Rheines Spaß. Die Enten waren scheinbar schon vollgefuttert, denn um meine alten Kniften stritten sie sich nicht gerade. Dafür war am Weinstand was los. Alle Bänke unter den Platanen und Kanten vom Blumenbeeten, die sich zum Sitzen eigneten, waren besetzt. Die Leute genossen bei einem Gläschen Wein das Gewimmel von Spaziergängern und den Blick auf den Rhein.
So lässt es sich aushalten. Bitte MEHR Sonne!! - lieber Wetterfrosch.
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März 2, 2008 von juliane1987
Es ging nach Italien.
An einem Abend. Die Reise war nur 35 Seiten lang. Angelehnt an den Giro D’Italia schweifte ich durch den Giro delle Cucine. Die Radfahrer jagen einander, strampeln die Berge rauf und runter und pausieren nur an den Verpflegungsstellen. “not even a quick stop in a “bar-caffé” by the roadside for an invigorating espresso, one of the easiest satisfied and most typical of all Italian passions. What a sacrifice! What a miserable life!”
Angenehmer bewegt man sich durch Italien in der verhaltenen Geschwindigkeit eines Giro delle Cucine. Diese einladenden Abbildungen vom frisch aufgeschnittenem Schinken, von Fisch der live am Hafen versteigert wird und noch zu leben scheint, von den Wochenmärkten mit ihren kunterbunten superreifen Früchten und Gemüse sowie von den urigen Innenstädten in denen man vom ersten Kaffee morgens in der Sonne - bis zum letzten Gläschen Wein bei Kerzenschein am Abend sitzen bleiben möchte. . . . . *träum*
“Those hills, the meadows, the scattered cypresses - and, above all, wine. Not monotonous vineyards or fields of vines, here one finds undulting vineyards which leave the landscape hatched with their precise rows of vines and the same time bring it to life with their milling mass of leaves. Wine is culture. Wine is constant work. Wine is patience. Extensive estates or small properties with their cellars are all part of the wine-growing scene and the will of those concerned to press with their wine their own personality and the aroma of their home. …even the names can make us drunk…”
Abgesehen vom stetig größer werdenden Loch in meinem Bauch während des Lesens, erfährt man gleich die Eigenheiten der italienische Kultur. Die Ristoranti. Italiener beim Einkaufen. Essen als Kunstwerk. Essen als gesellschaftliches Ereignis. Der Corso, die Flaniermeile. Die Selbstinszenierung der Italiener.
Nachdem eine Ausschnitt aus einem Tagebuch eines verrückten Radfahrers von mir überflogen wurde, geht es weiter dem Genießen. Wen interessiert schon ein geschundener Radler, wenn die Rede von Grappa und leckerem Dessert; wie Feigen mit Gorgonzola und Honig ist. Diese Reise durch die italienische Küchenkultur ist genauso wie der Giro in Etappen eingeteilt. Allerdings sind diese viel angenehmer: von “an apero” bis ” A perfect finish.”
of course, I hätte auch auf dt. Zitieren können, aber Nichts ist langweiliger als fehlende Abwechslung. wer Unterstützung bei der Übersetzung braucht . . . mein tolles Buch “with all senses” enthält parallel die dt. sowie ital. Fassung der Texte, somit ist es sehr aufregend zu lesen.
Lesen lässt die Gedanken schweifen . . . .
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Dezember 8, 2007 von juliane1987
Der Bachelor-Studiengang IWW ist ein “Newcomer” (seit WS 03/04) unter den Studiengängen in Geisenheim. Es handelt sich um einen 6-semestrigen Bachelorstudiengang, in dem Ökonomie mit Weinbau und Oenolgie verknüpft wird. Schwerpunkt sind die weltweite Weinvermarktung und ökonomische Aspekte des Weinbaus. Vertrieb und Marketing beziehen sich neben der heimischen Weinwirtschaft in mehreren Projekten auch auf die wichtigsten ausländischen Produktions- und Absatzmärkte.
Die Kernmodule vermitteln die zentralen Studieninhalte. Dazu gehören die Grundlagen z.B. Mathematik, Recht, Informationstechnologie aber auch die fachbezogenen Module wie z.B. Ökonomie, Weinbau, Oenologie, Fach- und Wirtschaftsenglisch, spezielles Getränkemarketing und Unternehmensführung.
Die Profilmodule dienen der persönlichen Schwerpunktbildung. Aus dem Angebot von marktorientierten, aber auch weinbau- oder getränkeorienten Profilmodulen ist eine Auswahl zu treffen. Hierzu gehören z.B.: Produktprofile der Internationalen Weinwirtschaft, Fallstudien zum Produktmanagement, Projektmodule wie Südeuropa, Neue-Welt-Weinländer oder Qualitätsmanagment, Biologie der Rebe und Alkoholische Getränke. Die Module werden innerhalb eines Semesters oder innerhalb eines Studienjahres durch einen oder mehrere Leistungsnachweise abgeschlossen. Prüfungsleitungen können nur begrenzt wiederholt werden und sind relevant für die Duchschnittsabschlussnote im Bachelor-Studiengang.
Das Auslandspraktikum ist in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 4. und 5. Semester vorgesehen. Es umfasst einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen.
Die Bachelor-Thesis soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet des Studienganges selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
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Dezember 7, 2007 von juliane1987
ich lege heut meinen 1. blog an. bald folgen erste einträge…
ju
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